Stellplatz – wie viel Komfort muss sein?

Ich fahre wie gesagt nun schon seit einigen Jahren mit dem Wohnmobil durch die Weltgeschichte. Bei meinem 1. Wohnmobil war es mir wichtig eine Dusche/Waschmöglichkeit

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zu haben und ein Solarpanel auf dem Dach, damit ich die Möglichkeit habe, auch frei zu stehen, oder nicht auf einen Campingplatz angewiesen zu sein. Mittlerweile darf ich zu meiner Waschgelegenheit schon Bad sagen 😉

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Viele Plätze waren auch so angelegt, dass man ohne die Sorge vertrieben zu werden dort stehen konnte. Teilweise völlig ohne Ver- oder Entsorgung und Strom, dafür aber für max. 5,–€/Nacht. Plätze mit Ver- und Entsorgung lagen/liegen bei 8,–€ + Strom. Damals waren 10,–€ für eine Übernachtung schon recht happig.

In den letzten Jahren werden immer mehr Stellplätze mit Duschen und Toiletten gebaut,  oder entsprechend nachgerüstet,damit man dem Anspruch Top-Platz gerecht wird. Dafür steigen, natürlich auch die Preise für eine Übernachtung. Inzwischen sind Raten von 15,– bis 18,–€ / Nacht keine Seltenheit mehr.

Aber mal ehrlich – ist das notwenig? Wir haben alle unsere Toiletten und Duschen an Bord. Denn schließlich haben wir ja ein WOHNmobil. Ver- oder Entsorgen kann man gerne gegen Entgelt auf den Plätzen die dies anbieten. Irgendwie geht mir da die Philosophie, des Reisens mit dem Wohnmobil verloren. Ich möchte unabhängig an möglichst schönen Plätzen stehen. Ohne feste An- oder Abreisezeiten, denn auch das gibt es mittlerweile auf manchen Stellplätzen. Wo ist da noch der Unterschied zum Campingplatz?

Da ich alleine unterwegs bin, rechnet sich für mich ein Stellplatz für 15,–€ oder mehr in keinster Weise. Mittlerweile weiche ich, wenn sich ein einer Gegend keine günstigen Stellplätze befinden, meist auf einen einfachen  2* Campingplatz aus. Dort habe ich dann für das selbe Geld oder 1 bis 2 Euro mehr viel mehr Platz um mich herum. Und wenn mir die Sanitäreinrichtungen nicht gefallen, habe ich ein schönes sauberes Bad im Mobil.

Anstatt immer mehr Stellplätze mit Dusche, Toiletten , oder sogar Waschmaschine und Trockner, wäre es mit viel lieber, wenn es mehr Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten an Tankstellen, Rast- oder Parkplätzen gäbe. Natürlich auch gerne kostenpflichtig.

Wie denkt Ihr darüber? Hinterlasst gerne einen Kommentar.

3 Gedanken zu “Stellplatz – wie viel Komfort muss sein?

  1. Mehr Ver-und Entsorgungsstellen, in der Tat, das wäre schön. Mich nervt der Gedanke, zum Entsorgen einen Stellplatz oder Campingplatz anfahren zu müssen, wenn es auch viel einfacher einfach auf dem Weg gehen könnte, z.B. An Autobahnraststätten. Tankstellen o.ä.

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  2. MAD

    Ich bin absolut Deiner Meinung und kann die Leute nicht verstehen, die weder kochen noch in ihren WoMos duschen. Dafür hat man sich doch ein Wohnmobil angeschafft. Aber dieser Trend zeichnet sich auch bei der Ausstattung moderner Stellplätze ab. Für mich sollte ein Stellplatz einfach, günstig, aber möglichst schön oder zentral gelegen sein.

    In Italien findest Du auf jeder Raststätte eine Ver-/Entsorgungsstation. Da sollte sich Deutschland mal eine Scheibe von abschneiden.

    Viele Grüße aus Hamburg
    MAD

    Gefällt 1 Person

  3. Weil ich gerade mal hier wieder reinstolpere: In Norwegen ist es ähnlich. Überall die Möglichkeit Wasser nachzufüllen und zu Entsorgen, und dass sogar an den allermeisten Stellen kostenlos. War letztes Jahr wirklich sehr entspannt da zu fahren, zu wissen, dass man so gut wie überall wieder einfach nachfüllen kann.

    Gefällt 1 Person

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