Ab in die Eifel

Am letzten Wochenende war es einmal wieder so weit. Ich muss raus – Kopf frei tut Not.

Da meine Trittstufe sich hängen ließ und ich ohnehin bei der Wohnmobilwerkstatt meines Vertrauens in Zülpich https://www.campingservice-heller.de/start/start.php  vorbei musste, , bot es sich an gleich in die Eifel weiter zu fahren.

Der Wohnmobilhafen Goldbach bei Kall http://www.wohnmobilhafen-eifel.de/ schien mir genau das zu sein, was ich suchte.

Der Platz liegt ca. 2km von Kall entfernt in einem  kleinen Ort Namens  Goldbach. Die Zufahrt führt durch kleine Dorfstraßen über eine Brücke. Dies könnte für sehr große Mobile etwas eng sein, aber das macht mir ja nichts aus. Der Platz liegt hinter einem ehemaligen Gehöft und bietet Übernachtungsmöglichkeiten für ca. 6-8 Mobile. Es gibt ein kleines Infohäuschen, eine Badestube, und einen Bauwagen, den man anmieten kann.

Als ich ankam war es bereits dunkel und außer mir war kein Wohnmobil auf dem Platz. Eigentlich wollte ich noch Frischwasser tanken, doch leider fand ich auf Anhieb keinen Wasseranschluss.  So beschloss ich mit dem noch vorhandenen Wasser auszukommen und  so schloss ich das Mobil nur an den Strom an und machte es mir mit Dobby auf der Couch gemütlich.

Am nächsten Morgen habe ich mich erst einmal angemeldet und die nette Stellplatzbetreiberin erklärte mir, dass ich eigentlich den Zählerstand am Stromkasten hätte ablesen müssen, aber das könne ich ja auch jetzt noch machen. Die Übernachtung kostet 7,–€/Nacht und der Strom 50ct/kwh.

Wenn Sie am Sonntag bei meiner Abreise nicht da sei, könne ich das Geld auch gerne im Umschlag in den Briefkasten werfen. Bisher habe diese Abrechnung auf Vertrauensbasis noch immer geklappt.  Das ist schön !

Nach einem gemütlichen Frühstück packe ich meine Kameraausrüstung in den Rucksack und gehe auf Wanderung.  Ich habe mich für den 10,4 km lagen Pingenwanderweg um Kall herum entschieden. https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/eifel/pingenwanderweg/1508450/    Das Wetter ist ok und ich genieße den Wald und die Landschaft. Der Weg ist gut ausgeschildert und führt ein kleines Stück durch Kall, aber den größten Teil durch Wald und Wiesen. Genau so habe ich es mir gewünscht. Ruhe, frische Luft, Natur und einfach nur abschalten. Die Kamera immer im Anschlag nehme ich meine Umgebung viel intensiver wahr als wenn ich nur so durch die Gegend wandere oder in Gesellschaft bin. Ein wenig Einsiedelei tut manchmal gut. Zumindest mir!

Nach meiner Rückkehr stehe ich noch immer alleine auf dem Platz , das hatte ich auch schon lange nicht mehr, aber für mich ist das ok.  So lasse ich den Nachmittag mit Wintersport im Fernsehen und meiner Katze auf dem Bauch ausklingen. Ich bin so froh, dass es sie noch gibt, die kleine Dobby. Im Dezember war sie so krank, dass ich schon dachte, ich müsse mich von ihr Verabschieden. Das war ganz schrecklich. Sie war völlig lethargisch und wacklig auf den Beinen. Aber die Tierärztin hat sie wieder prima aufgepäppelt und im Moment ist sie frech und munter wie zu ihren besten Zeiten. Drückt uns die Daumen, dass es noch lange so bleibt!

Am Sonntag geht es- natürlich nach dem Bezahlen- auf kleinen Umwegen zurück nach Hause. Der Ausflug hat sich gelohnt und wieder ein wenig Kraft für die kommende Woche verliehen.

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